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Militärische Aktivitäten beeinflussen die Eigenschaften des Bodens drastisch, hauptsächlich durch physikalische/chemische Störungen während militärischer Übungen und Kriege. Der vorliegende Artikel zielt darauf ab, (1) physikalische/chemische Störungen in Böden nach militärischen Aktivitäten, (2) Ansätze zur Charakterisierung kontaminierter militärisch betroffener Standorte und (3) Fortschritte in der Gesundheitsrisikobewertung für die Bewertung potenzieller negativer Auswirkungen zu überprüfen. Eine Literatursuche, die hauptsächlich den Zeitraum 2010–2020 abdeckte, aber auch relevante ausgewählte Arbeiten vor 2010 einschloss, wurde durchgeführt. Ausgewählte Studien (mehr als 160) wurden wie folgt gruppiert und dann überprüft: ~40 zur Anwesenheit von möglicherweise giftigen Elementen (PTEs), ~20 zu energetischen Verbindungen (ECs) und chemischen Kampfstoffen (CWAs), ~40 zur Gesundheitsrisikobewertung und allgemeinen Grenzwerten/Gesetzgebung sowie ~60 unterstützenden Studien. Physikalische Störungen des Bodens (z.B. Verdichtung durch militärischen Verkehr) können die Eigenschaften des Bodens drastisch beeinträchtigen (z.B. die hydraulische Leitfähigkeit) und Umweltschäden verursachen (z.B. erhöhte Erosion). Chemische Störungen werden durch die Einführung zahlreicher PTEs, ECs und CWAs verursacht und sind vielfältiger Natur. Verfügbare allgemeine Grenzwerte/Gesetzgebungen für diese Substanzen sind begrenzt, und ihre Inhalte überschneiden sich nicht immer. Unter den zahlreichen PTEs in militärisch betroffenen Zonen scheint Pb aufgrund seiner hohen Toxizität, Häufigkeit und Persistenz besonders problematisch zu sein. Bei ECs und CWAs bestimmen ihre stark variablen physiochemischen Eigenschaften und die Bioabbaubarkeit ihre spezifische Verteilung, ihr Umweltverhalten und ihren Transport. Die meisten Standortcharakterisierungen umfassen ordnungsgemäße räumliche/vertikale Profilierung, jedoch ohne adäquate Berücksichtigung der Spezies/Fractionierung von Verunreinigungen. Studien zur Gesundheitsrisikobewertung folgen im Allgemeinen einem vereinbarten Rahmen; jedoch variiert die Tiefe/Adequanz deren Anwendung. Allgemeine Grenzwerte/Gesetzgebungen, die auf wenige Länder beschränkt sind, schließen nicht immer alle relevanten Verunreinigungen ein, ihr Inhalt überschneidet sich nicht, und die wissenschaftliche Basis ist nicht immer klar. Daher wird ein umfassender wissenschaftlicher Rahmen benötigt, der eine Reihe von Verunreinigungen abdeckt. Insgesamt wurden Verunreinigungsspezies, Fractionierung und Mobilität in zahlreichen Studien nicht vollständig berücksichtigt. Chemische Spezies und Bioverfügbarkeit, die die Ergebnisse der Risikocharakterisierung direkt beeinflussen, sollten ordnungsgemäß in die Risikobewertungsprozesse integriert werden, um genaue Ergebnisse zu erzielen.
Broomandi et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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