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Wir beginnen mit einer Übersicht über klassische Wahrscheinlichkeitsdarstellungen von Quantenzuständen und Observablen. Wir zeigen, dass die Korrelationen der Observablen, die in den Bohm–Bell-Typ-Experimenten beteiligt sind, als Korrelationen klassischer Zufallsvariablen ausgedrückt werden können. Der Hauptteil des Papiers ist dem bedingten Wahrscheinlichkeitsmodell gewidmet, das auf der Auswahl der Paare von experimentellen Einstellungen basiert. Aus der Sicht der Quantenfundamente handelt es sich hierbei um ein lokales kontextuelles Modell mit verborgenen Variablen. In Anlehnung an die jüngsten Arbeiten von Dzhafarov und seinen Mitarbeitern wenden wir unseren Ansatz der bedingten Wahrscheinlichkeiten an, um (keine-) Signalisierung zu charakterisieren. Die Betrachtung des Bohm–Bell-Experimentalschemas in Anwesenheit von Signalisierung ist wichtig für Anwendungen außerhalb der Quantenmechanik, z. B. in der Psychologie und Sozialwissenschaft. Die Hauptbotschaft dieses Papiers (verankert bei Ballentine) ist, dass Quantenwahrscheinlichkeiten und allgemeiner Wahrscheinlichkeiten, die sich auf die Bohm–Bell-Typ-Experimente beziehen (nicht nur in der Physik, sondern auch in Psychologie, Soziologie, Spieltheorie, Wirtschaft und Finanzen), klassisch als bedingte Wahrscheinlichkeiten dargestellt werden können.
Khrennikov et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.