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Mit den globalen Zunahmen der alternden Bevölkerung steigt die Anzahl der Patienten mit Demenz erheblich, was zu einem großen sozialen Problem geworden ist. Viele Studien haben starke Zusammenhänge zwischen oralen Störungen und systemischen Erkrankungen wie Diabetes, Arthritis, Sepsis, Aspirationpneumonie, Arteriosklerose, bakterieller Endokarditis und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen gezeigt. In ähnlicher Weise zeigten zahlreiche Querschnittsstudien, dass Patienten mit Demenz normalerweise schlechte Mundverhältnisse und Zahnverlust haben. Diese wurden lange als Ergebnis der Schwierigkeiten bei der Mundpflege aufgrund beeinträchtigter kognitiver Funktionen, Gedächtnis und körperlicher Fähigkeit bei Patienten mit Demenz angesehen. Tatsächlich wird selbst bei Patienten mit leichter kognitiver Beeinträchtigung die Mundpflege aufgrund von Abnahmen in der Spontaneität der Körperpflege und Fingerfertigkeit unzureichend. Neuere Studien haben jedoch gezeigt, dass Zahnverlust und occlusale Dysfunktion die Gehirnfunktion beeinflussen und den Beginn von Demenz auslösen können, die in neurodegenerativen Erkrankungen einschließlich der Alzheimer-Krankheit zu finden ist. In dieser Überprüfung heben wir die Zusammenhänge zwischen Alterung, Mundfunktionsstörungen und der Entwicklung von Demenz hervor. Zunehmende Beweise deuten darauf hin, dass Mundfunktionsstörungen nicht nur ein Ergebnis von Demenz bei älteren Menschen sind, sondern auch ein ursächlicher Faktor für den Beginn von Demenz sein könnten.
Nakamura et al. (Sun) haben diese Frage untersucht.