Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung Basierend auf Beobachtungsabschätzungen und globalen ozeanischen, wirbelauflösenden, gekoppelten, retrospektiv initialisierten Vorhersagen zeigen wir, dass die Variabilität der Kuroshio-Erweiterung die Variabilität der Niederschläge an der Westküste Nordamerikas beeinflusst. Wir zeigen, dass die Telekonnektion zwischen den Strömungsundulationen und den nachgelagerten Niederschlägen zu verbesserten subseasonalen bis saisonalen Vorhersagen von Niederschlägen in Kalifornien führen kann, und wir demonstrieren, dass die Erfassung dieser Telekonnektionen gekoppelte Systeme mit ausreichender ozeanischer Auflösung (d.h. wirbelauflösend) erfordert, insbesondere über Zeiträume, die länger als eine Saison sind. Die verbesserte Vorhersagegenauigkeit wird anhand von 35 Jahren retrospektiv initialisierter Ensemblevorhersagen mit einem ozeanisch wirbelauflösenden und einem ozeanisch wirbelparametrisierten gekoppelten Modell diagnostiziert. Nicht nur zeigt das ozeanisch wirbelauflösende Modell Empfindlichkeit gegenüber der Variabilität der Kuroshio-Erweiterung in Bezug auf den Niederschlag in West-Nordamerika, sondern die ozeanisch wirbelauflösenden Vorhersagen zeigen auch eine verbesserte Vorhersagegenauigkeit im Vergleich zum ozeanisch wirbelparametrisierten Modell. Das ozeanisch wirbelparametrisierte gekoppelte Modell zeigt keine Empfindlichkeit gegenüber der Variabilität der Kuroshio-Erweiterung. Wir finden außerdem nahezu dekadale Variabilität, die mit einer Fortschreitung eines Dipols des unteren Troposphärenhöhen um den Nordpazifik verbunden ist und wie diese Höhenanomalien zu windgetriebenen Rossby-Wellen führen, die die Wirbelaktivität in der Kuroshio-Erweiterung mit einer Zeitverzögerung von etwa vier Jahren beeinflussen. Diese dekadale Variabilität (~10 Jahre) eröffnet die Möglichkeit einer mehrjährigen Vorhersagbarkeit der Niederschläge in West-Nordamerika.
Siqueira et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.