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Der sozioökonomische Status der Familie (SES) steht in erheblichem Zusammenhang mit Ungleichheiten in der exekutiven Funktion von Kindern. Kinder aus wirtschaftlich benachteiligten Verhältnissen schneiden bei Aufgaben zur exekutiven Funktion schlechter ab als ihre Altersgenossen aus Familien mit hohem SES. Die schützenden Faktoren in der Beziehung zwischen SES und exekutiver Funktion wurden insbesondere aus der Perspektive der Wahrnehmungen und Erwartungen der Eltern und Kinder hinsichtlich des SES nicht ausreichend untersucht. Daher hatte diese Studie zum Ziel, zu prüfen, ob der subjektive SES der Eltern und die subjektive soziale Mobilität der Kinder die Beziehung zwischen dem familiären SES und der exekutiven Funktion der Kinder bei 885 Teilnehmern im Alter von 9 bis 13 Jahren separat moderierten. Die Ergebnisse zeigten, dass der familiäre SES positiv mit den drei Komponenten der exekutiven Funktion (kognitive Flexibilität, Hemmungskontrolle und Arbeitsgedächtnis) korreliert war. Darüber hinaus war die Beziehung zwischen SES und kognitiver Flexibilität schwach bei Kindern mit einem hohen Niveau an subjektiver sozialer Mobilität oder bei denen, deren Eltern hohe Niveaus an subjektivem SES hatten. Bei Kindern aus Familien mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist subjektive soziale Mobilität ein potenzieller Schutzfaktor, der die negativen Auswirkungen eines niedrigen familiären SES auf ihre kognitive Flexibilität abschwächt.
Ming et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.