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Insekten haben sich über mehr als 450 Millionen Jahre des wandelbaren Klimas der Erde diversifiziert, doch die rasch wechselnden Muster von Temperatur und Niederschlag stellen nun neue Herausforderungen dar, da sie mit jahrzehntelangen anderen anthropogenen Stressfaktoren, einschließlich der Umwandlung und Degradation von Land, kombiniert werden. In dieser Arbeit betrachten wir, wie Insekten auf den jüngsten Klimawandel reagieren, während wir die Literatur zur langzeitlichen Überwachung von Insektenpopulationen im Kontext klimatischer Schwankungen zusammenfassen. Die bisherigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Auswirkungen des Klimawandels auf Insekten erheblich sein könnten, selbst im Vergleich zu Veränderungen der Landnutzung. Die Bedeutung des Klimas wird an einer Fallstudie von Schmetterlingen in Nordkalifornien veranschaulicht, wo wir feststellen, dass die Rückgänge der Populationen in hochgelegenen Gebieten, die von den unmittelbarsten Auswirkungen des Habitatverlusts entfernt sind, schwerwiegend gewesen sind. Diese Ergebnisse beleuchten die Komplexität montan-adaptierter Insekten, die auf sich ändernde abiotische Bedingungen reagieren. Außerdem betrachten wir methodologische Probleme, die die Synthese von Ergebnissen aus langzeitlichen Insekten-Datensätzen verbessern würden, und heben Richtungen für zukünftige empirische Arbeiten hervor.
Halsch et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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