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Die Nutzung des Internets zur Entwicklung neuer Technologien hat einen erheblichen Wandel im Unterricht und beim Lernen von Studierenden in der Hochschulbildung bewirkt. Die durch COVID-19 verursachte Pandemie hat Universitäten gezwungen, von Präsenzunterricht auf Online-Unterricht umzustellen. Darüber hinaus wurde dieser Übergangsprozess schnell geplant und umgesetzt, mit dringenden Neugestaltungen von Kursen, die ursprünglich für den Präsenzunterricht konzipiert waren. Ziel dieser Arbeit ist es, die Servicequalität des während der COVID-19-Periode angebotenen Online-Unterrichts zu messen. Die Methodik basiert auf einer Wichtigkeits-Leistungs-Analyse unter Verwendung eines strukturellen Gleichungsmodells. Die Daten wurden von einer Stichprobe von 467 Studierenden einer Universität im Süden Spaniens erhoben. Die Ergebnisse zeigen fünf prioritäre Merkmale des Online-Unterrichts, die verbessert werden müssen, um die Servicequalität der virtuellen Unterrichtsangebote für die Studierenden zu erhöhen. Universitäten müssen ihr Online-Format neu definieren, indem sie methodische und technologische Entscheidungen integrieren und die Zusammenarbeit zwischen Lehrenden, Studierenden und Verwaltungspersonal sowie -diensten einbeziehen. Die Ergebnisse gelten nicht für Bildungseinrichtungen, die ausschließlich Online-Kurse anbieten, sondern für diejenigen Institutionen, die sich schnell anpassen und Kursmaterialien, die ursprünglich für die Präsenzschulung entworfen wurden, umstellen mussten.
Ramírez‐Hurtado et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.