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Diese Studie untersucht die Perspektiven von Englischlehrern weltweit bezüglich der Rolle der Grammatikvermittlung im EFL/ESL-Unterricht und ob die Divergenz dieser Perspektiven von Variablen wie Geschlecht, Land, Dienstalter oder Bildungshintergrund der Teilnehmer beeinflusst wird. Um diese Ziele zu erreichen, wurde eine umfassende Fragebogenerhebung mit 46 Items durchgeführt, an der 304 Teilnehmer aus 22 Ländern, die freiwillig an dieser Studie teilnahmen, unter Verwendung der Schneeballmethode beteiligt waren. Deskriptive statistische Methoden wurden für eine genaue Datenanalyse eingesetzt. Die Ergebnisse zeigten, dass die Teilnehmer eine positive und konstruktive Einstellung zur Bedeutung der Grammatikunterweisung hatten und sich einheitlich einig waren, dass gute grammatikalische Fähigkeiten den schnelleren Erwerb von Kenntnissen in der Zielsprache ermöglichten. Die Teilnehmer stimmten zu, dass die sofortige Korrektur grammatikalischer Fehler nachteilig für das Selbstbewusstsein der Schüler war und als unnötige Unterbrechung angesehen wurde. Diese Ansichten beeinflussten stark die Lehrmethoden und Praktiken im Klassenraum. Eine überwältigende Mehrheit bevorzugte einen induktiven und expliziten Ansatz zum Grammatikunterrichten. Es wurde festgestellt, dass, während statistische Unterschiede in Alter, Geschlecht und Bildungshintergrund die Perspektiven der Teilnehmer nicht beeinflussten, Dienstalter und Herkunftsland eine entscheidende Rolle bei diesen Überzeugungen spielten. Nach eingehender Betrachtung dieser Ergebnisse wird in dieser Studie eine umfassende Diskussion der pädagogischen Implikationen und Empfehlungen präsentiert.
Al-khresheh et al. (Mi.,) haben diese Frage untersucht.