Diese wissenschaftliche Stellungnahme der AHA/ASA bietet umfassende Leitlinien zur Evaluierung, Prävention und Behandlung perioperativer Schlaganfälle bei Patienten, die sich einer nicht-kardialen, nicht-neurologischen Operation unterziehen.
Der perioperative Schlaganfall ist eine potenziell verheerende Komplikation bei Patienten, die sich einer nicht-kardialen, nicht-neurologischen Operation unterziehen. Diese wissenschaftliche Stellungnahme fasst etablierte Risikofaktoren für perioperative Schlaganfälle, präoperative und intraoperative Strategien zur Minderung des Schlaganfallrisikos, Vorschläge für postoperative Beurteilungen und Behandlungsansätze zur Minimierung dauerhafter neurologischer Funktionsstörungen bei Patienten mit perioperativem Schlaganfall zusammen. Der erste Abschnitt konzentriert sich auf die präoperative Optimierung, einschließlich der Rolle der präoperativen Karotisrevaskularisation bei Patienten mit hochgradiger Karotisstenose und der Verschiebung der Operation bei Patienten mit jüngsten Schlaganfällen. Der zweite Abschnitt betrachtet intraoperative Strategien zur Reduktion des Schlaganfallrisikos mit Fokus auf Blutdruckkontrolle, perioperative zielgerichtete Therapie, Bluttransfusionen und anesthetische Techniken. Abschließend werden Strategien zur Evaluation und Behandlung von Patienten mit vermuteten postoperativen Schlaganfällen präsentiert, wobei insbesondere auf den Wert der schnellen Erkennung von Schlaganfällen sowie den frühen Einsatz von intravenöser Thrombolyse und mechanischer Embolektomie bei geeigneten Patienten hingewiesen wird.
Benesch et al. (Do,) untersuchten diese Fragestellung.
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