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In diesem Papier werden zwei psychophysikalische Experimente beschrieben, die durchgeführt wurden, um den Einfluss des Verhältnisses von Steuerung zu Anzeige (C/D) auf die Wahrnehmung der Masse manipulierter Objekte in virtuellen Umgebungen (VE) zu evaluieren. In beiden Experimenten wurde eine Diskriminierungsaufgabe verwendet, bei der die Teilnehmer gebeten wurden, das schwerere Objekt zwischen zwei virtuellen Bällen zu identifizieren. Die Teilnehmer konnten jeden Ball über eine haptische Schnittstelle wiegen und dessen synthetische Darstellung auf einem Computerbildschirm betrachten. Unbekannt für die Teilnehmer variierten zwei Parameter zwischen jedem Versuch: der Unterschied in der Masse zwischen den Bällen und das C/D-Verhältnis, das in der visuellen Darstellung beim Wiegen des Vergleichsballs verwendet wurde. Die gesammelten Daten zeigten, dass das C/D-Verhältnis das Ergebnis der Massendiskriminierungsaufgabe signifikant beeinflusste und manchmal sogar umkehrte. Das Fehlen der Schwerkraft erhöhte diesen Effekt erheblich. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass, wenn die visuelle Bewegung eines manipulierten virtuellen Objekts im Vergleich zur tatsächlichen Bewegung der Hand des Benutzers verstärkt wird (d.h. wenn das verwendete C/D-Verhältnis kleiner als 1 ist), der Benutzer dazu neigt, das Gefühl zu haben, dass die Masse des Objekts abnimmt. Daher kann das Verringern oder Verstärken der Bewegungen des Benutzers in einer VE die Wahrnehmung der haptischen Eigenschaften von Objekten, die er/sie manipuliert, stark verändern. Designer von virtuellen Umgebungen könnten diese Ergebnisse für Überlegungen zur Vereinfachung nutzen und auch potenzielle Wahrnehmungsverzerrungen vermeiden.
Dominjon et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.