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Ziele: Die Prävalenz chronischer kardiovaskulärer Erkrankungen und Risikofaktoren bei arabisch-amerikanischen Erwachsenen geschlechtsspezifisch zu charakterisieren und diese mit nicht-hispanischen Weißen zu vergleichen. Design: Querschnittsstudie unter Verwendung elektronischer Gesundheitsdaten von Besuchen zwischen Januar 2015 und Dezember 2016. Altersstandardisierte Prävalenzschätzungen wurden für Männer und Frauen berechnet und mit verallgemeinerten linearen Modellen verglichen. Setting: Kaiser Permanente Gesundheitsplan in Nordkalifornien. Teilnehmer: Nicht-hispanische weiße (N=969.566) und arabisch-amerikanische (N=18.072) erwachsene Mitglieder. Hauptzielmaße: Geschlechtsstratifizierte Prävalenz und Prävalenzverhältnisse von Diabetes, Prädiabetes, Bluthochdruck und Hyperlipidämie, die bis Dezember 2016 diagnostiziert wurden, sowie von Fettleibigkeit, jemals Rauchen und aktuellem Rauchstatus. Ergebnisse: Arabisch-amerikanische Männer hatten eine signifikant höhere Prävalenz von jemals Rauchen (41,8 vs. 40,8 %), Diabetes (17,3 vs. 12,5 %) und Hyperlipidämie (40,8 vs. 34,7 %) als weiße Männer, aber eine signifikant niedrigere Prävalenz von Fettleibigkeit (34,4 vs. 37,8 %) und Bluthochdruck (30,5 vs. 33,3 %). Arabisch-amerikanische Frauen hatten eine signifikant höhere Prävalenz von Diabetes (11,1 vs. 8,7 %) und Hyperlipidämie (31,5 vs. 28,3 %) als weiße Frauen, aber eine signifikant niedrigere Prävalenz von Fettleibigkeit (31,0 vs. 34,2 %), jemals Rauchen (24,8 vs. 34,5 %) und Bluthochdruck (25,8 vs. 28,4 %). Schlussfolgerungen: Krankenhäuser und Gesundheitssysteme sollten absichtlich Daten zur ethnischen Herkunft aus dem Nahen Osten und Nordafrika in elektronischen Gesundheitsakten erfassen, um die Ungleichheiten, mit denen diese Minderheitengruppe konfrontiert ist, zu identifizieren und zu verringern.
Abuelezam et al. (Mitwoch) haben diese Frage untersucht.
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