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Rückenschmerzen sind die häufigste Ursache für verlorene Jahre durch Behinderung. Die meisten Menschen mit akuten Rückenschmerzen erholen sich schnell, aber 4% bis 25% der Patienten entwickeln chronische Schmerzen. Seit den vorherigen systematischen Übersichten zu diesem Thema wurden eine Vielzahl neuer Studien durchgeführt. Ziel dieses Artikels war es, die Evidenz der prognostischen Faktoren hinter unspezifischen chronischen Rückenschmerzen zu überprüfen. Eine systematische Literatursuche wurde ohne Datumsbeschränkung in den MEDLINE-, Cochrane- und Medic-Datenbanken durchgeführt. Es wurden spezifische Einschlusskriterien verwendet, und Risikofaktoren vor Beginn der chronischen Symptome wurden untersucht. Die Studienqualität wurde von zwei unabhängigen Gutachtern bewertet. Einhundertelf Vollartikel wurden auf potenziellen Einschluss gelesen, und 25 Artikel erfüllten alle Einschlusskriterien. Eine Studie wurde als gute Qualität eingestuft, 19 Studien als befriedigende Qualität und 5 Artikel als schlechte Qualität. Höhere Schmerzintensität, höheres Körpergewicht, das Tragen schwerer Lasten am Arbeitsplatz, schwierige Arbeitspositionen und Depressionen waren die am häufigsten beobachteten Risikofaktoren für chronische Rückenschmerzen. Maladaptive Verhaltensstrategien, allgemeine Angst, funktionale Einschränkungen während der Episode, Rauchen und insbesondere körperliche Arbeit waren ebenfalls explizit prädiktiv für die Chronifizierung. Nach dieser systematischen Übersicht sind mehrere prognostische Faktoren aus biomechanischer, psychologischer und psychosozialer Sicht signifikant für die Chronifizierung von Rückenschmerzen.
Nieminen et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.