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Dieser Sammelartikel diskutiert die Philosophie der modernen Hochschulbildung im Iran, deren Geschichte optimistischerweise auf die Gründung des Dār al-fonūn (1851) zurückgeht – wenn wir Dār al-fonūn als Universität betrachten. Andernfalls kann ihr Ursprung auf die Universität Teheran (gegründet 1934) zurückverfolgt werden. Zentral für diesen Artikel ist die Betonung des Mangels an einer Philosophie der Hochschulbildung im Iran. Daher stehen die meisten der uns vorliegenden Kritiken im Zusammenhang mit der inneren Inkonsistenz im iranischen Hochschulsystem, die auf den Mangel an einer nationalen, indigenisierten, offiziellen Philosophie der Hochschulbildung im Iran zurückzuführen ist. Darüber hinaus brachte die Islamische Revolution von 1979 grundlegend Veränderungen in der Hochschulbildung mit sich. Dementsprechend wurden auch mehrere umstrittene Themen behandelt, darunter das rasche Wachstum der Hochschulbildung, die Islamisierung der Universitäten, kulturelle Narrative in der Hochschulbildung, der Anstieg der Studierenden, insbesondere Frauen und die einkommensschwache Schicht des Landes. Daher wurden in dieser Sammlung die politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen, moralischen, technologischen und historischen Dimensionen der iranischen Hochschulbildung untersucht.
Varaki et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.