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In den letzten Jahrzehnten ist die Melanom-bedingte Sterblichkeit nahezu stabil geblieben. Der Hauptgrund dafür ist das Versagen der Behandlung bei metastasierter Erkrankung und die damit verbundenen Wissenslücken bezüglich der Metastasenbildung. Um Invasion auszulösen, manipulieren Melanomzellen die Tumormikroumgebung, erlangen Mobilität und haften an der extrazellulären Matrix und krebsassoziierten Fibroblasten. Melanomzellen exprimieren dabei verschiedene Zelladhäsionsmoleküle wie Laminine, Integrine, N-Cadherin und andere. Die epithelial-mesenchymale Transition (EMT) ist während der embryologischen Entwicklung physiologisch, wird jedoch während der Malignität reaktiviert. Obwohl sie nicht wirklich epithelial sind, teilen neuralleistendervierte Malignitäten wie Melanom ähnliche biologische Programme, die Tumorentstehung, Invasion und Metastasierung ermöglichen. Dieses komplexe Phänomen wird als Phänotypwechsel bezeichnet und ist mit Onkometabolismus sowie Flucht aus der Ruhephase verflochten. Zudem wurde gezeigt, dass primäre Melanome Exosomen absondern, die ein günstiges prämetastatisches Nischenumfeld in der Mikroumgebung sekundärer Organe und Lymphknoten schaffen. Obwohl die wachsende Anzahl von Literatur die vorgenannten Konzepte separat beschreibt, fehlt ein integrativer ganzheitlicher Ansatz. Diese Übersichtsarbeit wird das Melanom als Tumormodell verwenden, um diese komplexen biologischen Prinzipien zu beleuchten und die mechanistischen metastatischen Wege zu klären, die das Schicksal von Tumor und Patienten bestimmen.
Vandyck et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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