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Die Ergebnisse der pädiatrischen akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) haben sich in den letzten fünf Jahrzehnten bemerkenswert verbessert. Diese Verbesserungen wurden durch die Einbeziehung neuer diagnostischer Technologien, die effektive Verabreichung konventioneller Chemotherapeutika und die Bereitstellung besserer unterstützender Pflege möglich. Mit den 5-Jahres-Überlebensraten, die in einkommensstarken Ländern nun über 90 % liegen, besteht das Ziel für das kommende Jahrzehnt darin, das Überleben weiter in Richtung 100 % zu verbessern und behandlungsbedingte Nebenwirkungen zu minimieren. Basierend auf genomweiten Analysen, insbesondere RNA-Sequenzierungsanalysen, kann ALL in mehr als 20 B-Linien-Subtypen und mehr als 10 T-Linien-Subtypen mit prognostischen und therapeutischen Implikationen klassifiziert werden. Die Reaktion auf die Behandlung ist ein weiterer kritischer prognostischer Faktor, und eine detaillierte Analyse der minimalen Resterkrankung kann Werte von nur einer ALL-Zelle unter 1 Million Gesamtkörperzellen nachweisen. Eine solche detaillierte Analyse kann die rationale Anwendung von molekular gezielter Therapie und Immuntherapie erleichtern, die als neue Behandlungsstrategien hervorgegangen sind, die die Verwendung konventioneller Chemotherapie ersetzen oder reduzieren können.
Inaba et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.