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Das Altern umfasst eine vielfältige Reihe biologischer Veränderungen, die sich im Laufe der Zeit ansammeln und zu einem erhöhten Risiko für Morbidität und Mortalität führen. Epigenetische Uhren werden mittlerweile weit verbreitet eingesetzt, um biologisches Altern zu quantifizieren, um Determinanten zu untersuchen, die die Alterungsrate beeinflussen, und um altersbezogene Ergebnisse vorherzusagen. Zahlreiche biologische, soziale und Umweltfaktoren wurden hinsichtlich ihrer Beziehung zur Beschleunigung und Verzögerung der epigenetischen Uhren untersucht. Ziel dieser Übersichtsarbeit war es, allgemeine Trends bezüglich der Assoziationen zwischen menschlichen epigenetischen Uhren und diesen untersuchten Faktoren zu synthetisieren. Wir führten eine systematische Literaturübersicht aller verfügbaren Literatur durch und schlossen 156 Publikationen aus 4 Ressourcen-Datenbanken ein. Wir erstellten eine Liste aller derzeit bestehenden blutbasierten epigenetischen Uhren. Anschließend erstellten wir einen umfangreichen Datensatz von über 1300 Studienergebnissen, in denen epigenetische Uhren im Blutgewebe von menschlichen Probanden verwendet wurden, um die Beziehung zwischen diesen Uhren und numerischen Umwelteinflüssen sowie menschlichen Eigenschaften zu bewerten. Eine statistische Analyse war bei 57 solcher Beziehungen möglich, die über 4 verschiedene epigenetische Uhren (Hannum, Horvath, Levine und GrimAge) gemessen wurden. Wir fanden heraus, dass die Horvath-, Hannum-, Levine- und GrimAge-epigenetischen Uhren hinsichtlich der Richtung der Effekte übereinstimmen, aber in der Größe variieren. Body-Mass-Index, HIV-Infektion und männliches Geschlecht waren signifikant mit der Beschleunigung einer oder mehrerer epigenetischer Uhren assoziiert. Die Beschleunigung der epigenetischen Uhren war auch signifikant mit Mortalität, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes verbunden. Unsere Ergebnisse bieten eine grafische und numerische Zusammenfassung des vergangenen Jahrzehnts der Forschung zur Schätzung des epigenetischen Alters und zeigen Bereiche auf, auf die in den kommenden Jahren weitere Aufmerksamkeit gerichtet werden könnte.
Oblak et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.