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ZIEL: Der Konsum von zuckerhaltigen Getränken (SSB) hat bis zum Jahr 2000 in aufeinanderfolgenden US-Geburtskohorten erheblich zugenommen, wobei Jugendliche und junge Erwachsene unter 50 Jahren den höchsten Konsum aufweisen. Dennoch bleibt der Zusammenhang zwischen SSB und früh einsetzendem kolorektalem Krebs (EO-CRC) unerforscht. DESIGN: In der Nurses' Health Study II (1991-2015) untersuchten wir prospektiv den Zusammenhang zwischen der SSB-Zufuhr im Erwachsenenalter und in der Jugend und dem Risiko für EO-CRC bei 95.464 Frauen, die ihren Getränkekonsum im Erwachsenenalter alle 4 Jahre mit validierten Lebensmittelhäufigkeitsfragebögen (FFQs) berichteten. Eine Teilmenge von 41.272 Teilnehmerinnen berichtete über die Getränkezufuhr im Alter von 13-18 Jahren mithilfe eines validierten FFQ für die High School im Jahr 1998. Cox-Proportional-Hazards-Modelle wurden verwendet, um relative Risiken (RR) mit 95% Konfidenzintervallen (CIs) zu schätzen. ERGEBNISSE: Ein Anstieg von 1 Portion/Tag war mit einem um 16% höheren Risiko (RR 1,16; 95% CI 1,00 bis 1,36) assoziiert. Jeder Anstieg der SSB-Zufuhr um 1 Portion/Tag im Alter von 13-18 Jahren war mit einem um 32% höheren Risiko für EO-CRC (RR 1,32; 95% CI 1,00 bis 1,75) verbunden. Der Ersatz jeder Portion/Tag der SSB-Zufuhr im Erwachsenenalter durch die von künstlich gesüßten Getränken, Kaffee, fettreduzierter Milch oder Vollmilch war mit einem um 17%-36% niedrigeren Risiko für EO-CRC assoziiert. SCHLUSSFOLGERUNG: Höhere SSB-Zufuhr im Erwachsenenalter und in der Jugend war mit einem höheren Risiko für EO-CRC bei Frauen assoziiert. Die Reduzierung des SSB-Konsums bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen könnte eine potenzielle Strategie zur Linderung der wachsenden Belastung durch EO-CRC sein.
Hur et al. (Do,) untersuchten diese Frage.