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In diesem Artikel präsentieren wir eine Analyse der Narrative, die vom extrem rechten Führer Jair Bolsonaro und seinen Anhängern als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie in Brasilien von März bis Dezember 2020 mobilisiert wurden. Unsere Forschung zeigt, dass im Verlauf dieses Jahres, trotz Veränderungen in den verwendeten Kategorien, die Angst kontinuierlich vom brasilianischen Präsidenten mobilisiert wurde, indem eine angebliche 'kommunistische Verschwörung' mit der Coronavirus-Pandemie in Verbindung gebracht wurde. Dies geschah durch die Schaffung von Narrativen rund um die Begriffe 'chinesisches Virus' und 'chinesischer Impfstoff'. Durch die Kartierung dieser verschwörungstheoretischen Diskurse hoffen wir, besser zu verstehen (1) wie Bolsonaro Verschwörungstheorien in das offizielle staatliche Diskurs sowie in die öffentliche Politik umwandelt und (2) wie Bolsonaro und seine medialen Vertreter Spannungen zwischen individueller Freiheit und öffentlicher Gesundheitsversorgung sowie der wissenschaftlichen Gemeinschaft weaponisieren. Unter Berücksichtigung dieses Szenarios analysieren wir, wie Bolsonaro während der Pandemie soziale Angst im Rahmen seiner permanenten Kampagne nutzt, was zu ernsthaften Risiken sowohl für die öffentliche Gesundheit als auch für die Demokratie führt.
Kalil et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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