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Die oft vorgenommene Unterscheidung zwischen aktiven und passiven Wiederherstellungsansätzen ist eine falsche Dichotomie, die heute in vielen Forschungs-, Politik- und Finanzstrukturen fortbesteht. Wir untersuchen die Widersprüche, die durch diese Terminologie auferlegt werden, und die Vorzüge, diese Dichotomie durch ein kontinuierlich basiertes Interventionsrahmenwerk zu ersetzen. In der Praxis liegt der Hauptunterschied zwischen „passiver“ und „aktiver“ Wiederherstellung hauptsächlich im Timing und in dem Umfang menschlicher Interventionen. Wir wenden das Interventionskontinuum auf Wald-, Grasland-, Stream- und Moor-Ökosysteme an und betonen, dass in den meisten Projekten in der Regel eine Vielzahl von Wiederherstellungsansätzen im Rahmen der ökologischen oder Ökosystem-Wiederherstellung eingesetzt werden und alle zur Wiederherstellung heimischer Ökosysteme und zur Verhinderung weiterer Degradationen beitragen können. Da Wiederherstellung grundsätzlich mit der Wiederherstellung von Ökosystemen zu tun hat, ist die Beseitigung menschlicher Degradationsquellen entscheidend, um die Prozesse der Ökosystemwiederherstellung zu ermöglichen, unabhängig von späteren Interventionen, die zur Unterstützung der Wiederherstellung erforderlich sein können. Unser Überblick über Wiederherstellungsmethoden, die unterschiedliche Interventionsebenen beinhalten, hebt die Vorteile hervor, eine breitere Palette von Wiederherstellungsinterventionen in den finanziellen und politischen Rahmenbedingungen, die derzeit die Wiederherstellungsaktivitäten stützen, zu erkennen. Effektive Wiederherstellungsinterventionen ergeben sich aus einem Verständnis des eigenen Wiederherstellungspotenzials der Natur und dem Überwinden spezifischer Hindernisse, die dieses Potenzial einschränken.
Chazdon et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.