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Trotz der hohen Inzidenz von Gehirnverletzungen bei Kindern haben wir das einzigartige Risiko eines jungen Gehirns bei Verletzungen sowie die entscheidenden Faktoren für die langfristige Genesung noch nicht vollständig verstanden. Hier betrachten wir, wie frühkindlicher Stress die Genesung nach einer Gehirnverletzung im frühen Lebensalter beeinflussen kann. Studien zu frühkindlichem Stress allein zeigen anhaltende strukturelle und funktionale Beeinträchtigungen im Erwachsenenalter. Wir betrachten die wechselwirkenden Pathologien, die durch frühkindlichen Stress und nachfolgende Gehirnverletzungen während der frühen Gehirnentwicklung sowie im Erwachsenenalter auferlegt werden. Diese Übersichtsarbeit skizziert, wie frühkindlicher Stress die Immunzellen des Gehirns und der Peripherie prädisponiert, um eine erhöhte Reaktion auf Verletzungen hervorzurufen. Während der Schwerpunkt dieser Übersicht auf traumatischen Gehirnverletzungen im frühen Alter liegt, wird auch auf präklinische Modelle von neonataler Hypoxie und Schlaganfall eingegangen, da jedes weitere auf die Anfälligkeit des Gehirns hinweist und die Merkmale verstärkt, die bei all diesen Verletzungen gemeinsam sind. Schließlich identifizieren wir einen gemeinsamen mechanistischen Trend; nämlich, dass frühkindlicher Stress Ergebnisse unabhängig von seiner zeitlichen Nähe zu einer Gehirnverletzung verschlechtert.
Parker et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.