Key points are not available for this paper at this time.
Gliome sind die häufigsten Tumoren des zentralen Nervensystems. Neue Technologien, einschließlich genetischer Forschung und fortgeschrittener statistischer Methoden, revolutionieren den therapeutischen Ansatz für den Patienten und offenbaren neue Behandlungsmöglichkeiten. Darüber hinaus hat die Klassifikation der Tumoren des zentralen Nervensystems der Weltgesundheitsorganisation von 2021 die Klassifikation der Gliome grundlegend verändert und viele molekulare Biomarker integriert. Angesichts des schnellen Fortschritts in der Neuroonkologie stellen wir hier die neuesten Forschungen zu prognostischen und prädiktiven Biomarkern bei Gliomen zusammen. Bei erwachsenen Patienten sind IDH-Mutationen positive prognostische Marker mit der größten prognostischen Bedeutung. Allerdings ist der CDKN2A-Deletion bei IDH-mutierten Astrozytomen ein Marker des höchsten Malignitätsgrads. Darüber hinaus führt das Vorhandensein von TERT-Promoter-Mutationen, EGFR-Veränderungen oder einer Kombination aus Chromosom 7 Gewinnen und 10 Verlusten dazu, dass IDH-wildtyp-Astrozytom zu Glioblastom hochgestuft wird. Bei pädiatrischen Patienten sind H3F3A-Veränderungen die wichtigsten Marker, die ein schlechteres Ergebnis vorhersagen. Die MGMT-Promoter-Methylierung hat die größte klinische Bedeutung bei der Vorhersage von Reaktionen auf Temozolomid (TMZ). Umgekehrt führen Defekte der Mismatch-Reparatur zu einem Hypermutationsphänotyp, der eine schlechte Reaktion auf TMZ vorhersagt. Schließlich diskutieren wir Flüssigbiopsien, die vielversprechende diagnostische, prognostische und prädiktive Techniken sind, jedoch sind weitere Arbeiten erforderlich, um diese neuartigen Technologien in der klinischen Praxis umzusetzen.
Śledzińska et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: