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Der übermäßige Einsatz von Antibiotika in klinischen, veterinärmedizinischen und landwirtschaftlichen Bereichen hat zu einem enormen Eintrag von Antibiotika in die Umwelt geführt. Dies hat enorme selektive Druckkräfte erzeugt, die die Evolution von Genen für antimikrobielle Resistenzen in pathogenen und kommensalen Bakterien vorantreiben. In diesem Kontext hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Forschung gefördert, die darauf abzielt, medizinische Eigenschaften mithilfe natürlicher Produkte zu entwickeln, die in der klinischen Leistung oft mit synthetischen Medikamenten konkurrieren können. Pilze gelten als wichtige Quelle für bioaktive Moleküle, die oft gegen andere Pilze und/oder Bakterien wirksam sind und somit potenzielle Kandidaten im Streben nach neuen Antibiotika darstellen. Fruchtkörper von sechzehn verschiedenen Pilzarten aus den Basidiomycota wurden in den italienischen Alpen gesammelt. Die Identifizierung der Pilzarten erfolgte durch Sequenzierung des Internal Transcribed Spacer (ITS). Die meisten Arten gehören zu den Gattungen Cortinarius, Mycena und Ramaria, deren Metabolitgehalte bisher nur wenig untersucht wurden. Die aus den oben genannten Pilzen gewonnenen Rohextrakte wurden auf ihre Hemmaktivität gegen fünf menschliche Krankheitserreger getestet: Candida albicans ATCC 14053, C. glabrata ATCC 15126, Staphylococcus aureus NCTC 6571, Pseudomonas aeruginosa ATCC 27853 und Klebsiella pneumoniae ATCC 13883. Zwölf Rohextrakte zeigten Aktivität gegen P. aeruginosa ATCC 27853. Die höchste Aktivität wurde von einigen Cortinarius-Arten, wie C. nanceiensis, gezeigt.
Clericuzio et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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