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Die Pupillometrie ist dank ihrer starken Beziehung zu kognitiven Faktoren und den jüngsten Fortschritten in den Messtechniken bei kognitiven oder neuronalen Wissenschaftlern als Werkzeug zur Untersuchung der physiologischen Prozesse, die an mentalen oder neuronalen Prozessen beteiligt sind, populär geworden. Trotz dieser wachsenden Beliebtheit ist das methodologische Verständnis der Pupillometrie begrenzt, insbesondere hinsichtlich potenzieller Faktoren, die die Validität der pupillometrischen Messungen gefährden könnten. Das Augenblinken kann ein solcher Faktor sein, da es häufig in einer von vielen kognitiven Komponenten abhängigen Weise auftritt und eine pulsartige Veränderung der Pupille induziert, die aus einer Verengung und Erweiterung mit substanzieller Magnitude und Länge besteht. Wir haben uns vorgenommen, die grundlegenden Eigenschaften dieser "blink-locked pupillary response (BPR)" zu charakterisieren, einschließlich der Form und Magnitude der BPR sowie deren Variabilität zwischen den Probanden und Blinzeln, als ersten Schritt zur Untersuchung der verwirrenden Natur des Augenblinkens. Dann haben wir gezeigt, wie die Abhängigkeit des Augenblinkens von kognitiven Faktoren über die BPR die pupillometrischen Antworten, die die kognitiven Zustände von Interesse widerspiegeln sollen, verfälschen kann. Durch den Aufbau eines statistischen Modells, wie die verwirrenden Effekte des Augenblinkens auftreten, haben wir einen probabilistischen Inferenzalgorithmus zur Entwirrung von Rohpupillenmessungen vorgeschlagen und gezeigt, dass der vorgeschlagene Algorithmus die BPR selektiv entfernte und die statistische Power von Pupillometrie-Experimenten erhöhte. Unsere Ergebnisse erfordern Aufmerksamkeit für die Präsenz und die verwirrende Natur der BPR in der Pupillometrie. Der Algorithmus, den wir hier entwickelt haben, kann als wirksames Mittel gegen die verwirrenden Effekte der BPR auf die Pupillometrie eingesetzt werden.
Yoo et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.