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Zweck: Ernährungsbildungsprogramme werden häufig erstellt, um die Nahrungsaufnahme von Athleten zu verbessern. Leider deutet die inkonsistente Verbindung zwischen Ernährungswissen und Ernährungsverhalten darauf hin, dass Ernährungswissen möglicherweise nicht der entscheidende Einflussfaktor für das Ernährungsverhalten ist. Das Wissen–Einstellung–Verhalten (KAB) Modell wurde in der Ernährungsbildung verwendet, obwohl Studien, die dieses Modell bewertet haben, größtenteils durch schlecht konstruierte Instrumente und methodologische Diskrepanzen beeinträchtigt waren. Methode: Um das Verständnis des Modells zu verbessern, wurde ein Fragebogen zum Ernährungswissen (NKQ) und ein Instrument zur Perspektive der Athleten auf Ernährung (APN) entwickelt, wobei die Theorie des geplanten Verhaltens als theoretischer Rahmen verwendet wurde. Gültigkeit und Zuverlässigkeit wurden bei 193 Sportwissenschaftsstudenten und 11 Elite-Netballspielern untersucht. Die Inhalts- und Gesichtsgültigkeit des 48-Item-NKQ wurde von Experten für Sporternährung bestätigt. Die diskriminante Gültigkeit des NKQ und die faktoriale Gültigkeit des APN wurden festgestellt. Beide Instrumente wiesen eine akzeptable interne Konsistenz und eine gute Test-Retest-Zuverlässigkeit auf. Die endgültigen Instrumente wurden in einer Pilotstudie bei Elite-Athleten angewendet, um das KAB-Modell zu verstehen. Ergebnisse: Der Zusammenhang zwischen Ernährungswissen und Ernährungsverhalten war signifikant (r = .811, p = .01). Ernährungswissen war ein positiver Prädiktor für das Ernährungsverhalten der Netballspieler (β = .8, t(2) = 3.899, p = .005), die Einstellung jedoch nicht (β = −.097, t(2) = −.471, p = .65). Fazit: Zwei psychometrisch fundierte Instrumente, die in dieser Studie entwickelt wurden, können verwendet werden, um Ernährungswissen und -einstellung in einer asiatischen Gruppe von Athleten zu messen. Die Pilotstudie mit Athleten zeigte, dass Ernährungswissen das Ernährungsverhalten vorhersagte.
Teo et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.