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Die vorliegende Studie untersuchte den Einfluss der Ikonizität auf den Abruf von Gebärdenlexika und ob dieser durch die jeweilige Aufgabe moduliert wird. Die lexikalische Häufigkeit wurde ebenfalls manipuliert, um einen Index der lexikalischen Verarbeitung während der Gebärdenproduktion zu erhalten. Verhaltens- und elektrophysiologische Messungen (ERPs) wurden von 22 gehörlosen bimodalen Bilingualen während einer Bildbenennung in der Katalanischen Gebärdensprache (Llengua de Signes Catalana, LSC) und einer Wort-zu-Gebärde-Übersetzungsaufgabe (schriflich-spanische Wörter zu LSC) erfasst. Ikonizitätseffekte wurden in der Bildbenennung beobachtet, aber nicht bei der Wort-zu-Gebärde-Übersetzung, sowohl behavioristisch als auch auf ERP-Ebene. Im Gegensatz dazu wurden Häufigkeitseffekte in beiden Aufgaben beobachtet, wobei die ERP-Effekte in der Wort-zu-Gebärde-Übersetzung früher auftraten als in der Bildbenennung. Diese Ergebnisse unterstützen die Idee, dass Ikonizität in der Gebärdensprache nicht allgegenwärtig, sondern durch die Anforderungen der Aufgabe moduliert ist. Wie erörtert, würden Ikonizitätseffekte in der Gebärdensprache beim Benennen von Bildern betont, da gebärdensprachliche lexikalische Repräsentationen in dieser Aufgabe über semantisch-phonologische Verknüpfungen abgerufen werden. Umgekehrt könnten abgeschwächte Ikonizitätseffekte bei der Übersetzung von Wörtern darauf zurückzuführen sein, dass gebärdensprachliche lexikalische Repräsentationen direkt von den lexikalischen Repräsentationen des Wortes abgerufen werden.
Gimeno‐Martínez et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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