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Untersuchungen zur Geschlechtwahrnehmung von Sprechern haben sich hauptsächlich auf die Rolle der Grundfrequenz (fo) und der Formantenfrequenzen aus strukturierten Sprachaufgaben mit cisgender Sprechern konzentriert. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass fo und Formanten nicht vollständig die perceptuellen Urteile der Zuhörer über Geschlecht erklären, insbesondere bei verbundener Sprache. Diese Studie untersuchte die perceptuelle Bedeutung von fo, Formantenfrequenzen, Artikulation und Intonation in den Urteilen der Zuhörer über Geschlechtsidentität und Männlichkeit/Femininität aus spontaner Sprache von cisgender männlichen und weiblichen Sprechern sowie transfemininen und transmaskulinen Sprechern. Die Stimuli waren spontane Sprachproben von 12 Sprechern, die cisgender (6 weiblich und 6 männlich) sind und 12 Sprechern, die transgender (6 transfeminine und 6 transmaskuline) sind. Die Zuhörer führten eine Zwei-Alternativen-Zwangswahl (2AFC) Geschlechtsidentifikationsaufgabe und eine Männlichkeits/Femininitätsbewertung in zwei Experimenten durch, die manipulierten, welche akustischen Hinweise verfügbar waren. Experiment 1 bestätigte, dass Manipulationen der Grundfrequenz und der Formantenfrequenz nicht ausreichten, um die Urteile der Zuhörer über alle Sprecher zu verändern. Experiment 2 zeigte, dass artikulatorische Hinweise bei den Urteilen der Zuhörer ein größeres Gewicht hatten als Intonationshinweise, wenn die Grundfrequenz und die Formantenfrequenzen in einem geschlechtsambivalenten Bereich lagen. Diese Ergebnisse widersprechen der Annahme, dass Manipulationen von fo und Formanten ausreichen, um das wahrgenommene Geschlecht des Sprechers effektiv zu verändern.
Merritt et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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