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HINTERGRUND: Die erheblichen Fortschritte bei der Malariaprävention in den letzten zwei Jahrzehnten haben zu einem zunehmenden globalen Dialog über die Malariaeliminierung geführt. Neuere Übersichten über Malariastrategien konzentrierten sich hauptsächlich auf langanhaltende insektizide Netze (LLINs) und Innenraumsprühungen (IRS), während andere Präventionsmethoden wenig Beachtung fanden. Dieser Artikel ist ein Scoping-Review der Literatur zu Malariapräventionsmethoden über LLINs und IRS in einkommensschwachen und einkommensmittleren Ländern (LMICs). METHODEN: Dieses Scoping-Review fand Artikel, die zwischen 1994 und 2020 veröffentlicht wurden. Die Studien wurden aus einer Recherche in PubMed, der Cochrane-Bibliothek und Abstracts aus den Sozialwissenschaften gewonnen. Graue Literatur und eine manuelle Suche nach Sekundärreferenzen wurden ebenfalls durchgeführt. Die Suchstrategie schloss alle Studiendesigns ein, war jedoch nur auf Englisch beschränkt. Drei unabhängige Gutachter führten die Auswahl und Charakterisierung der Artikel durch, und die gesammelten Daten wurden qualitativ synthetisiert. ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 10.112 Studien identifiziert, von denen 31 die Einschlusskriterien erfüllten. Die Ergebnisse wurden nach den 3 aufkommenden Themen gruppiert: Wohnungsdesign; Mückenschutzmittel; und integrierte Vektorbekämpfung. Strategien zum Wohnungsdesign umfassten das Schließen von Dachüberständen, das Abdichten von Häusern einschließlich Fenster, Türen und Decken, während Mückenschutzmittel hauptsächlich räumliche Repellentien, die Verwendung von repellierenden Pflanzen und die Verwendung von pflanzenbasierten Ölen waren. Integrierte Vektorbekämpfung umfasste die Quellenbekämpfung von Larven. Die Evidenz zeigt konsequent, dass die Verbesserung des Wohnungsdesigns den Mückenbefall und die Malariaprävalenz reduziert. Räumliche Repellentien zeigten ebenfalls vielversprechende Ergebnisse in Felerfahrungen, während die Evidenz zu repellierenden Pflanzen begrenzt und noch im Entstehen ist. Neuere Literatur zeigt, dass IVM in den letzten Jahren in vielen LMICs weitgehend ignoriert wurde. Einige Malariapräventionsmethoden wie räumliche Repellentien und IVM zeigen das Potenzial, sowohl die Übertragung von Malaria im Innen- als auch im Außenbereich anzusprechen, was beide wichtige Aspekte sind, die bei der Erreichung der Malariaeliminierung in LMICs berücksichtigt werden müssen. SCHLUSSFOLGERUNG: Das Scoping-Review zeigt, dass andere Malariapräventionsstrategien über LLINs und IRS in LMICs zunehmend wichtig geworden sind. Diese Methoden spielen eine bedeutende Rolle bei der Bekämpfung der Malariaeliminierung in endemischen Ländern, wenn sie angemessen zusammen mit anderen herkömmlichen Ansätzen gefördert werden.
Nalinya et al. (Mi.) untersuchten diese Frage.