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HINTERGRUND: Ein Curriculum ist ein grundlegendes Werkzeug für Pädagogen, und die Lehre der Bioethik ist grundlegend für eine gute medizinische Praxis. Studien berichten von einem Mangel an Konsens über die Lehre der Bioethik in der medizinischen Grundausbildung, und ein kritisches Problem ist, dass keine minimalen curricularen Parameter bestehen. Diese Studie führte eine Analyse der Bioethik-Curricula der medizinischen Fakultäten in Brasilien und Portugal sowie des Kerncurriculums der UNESCO durch und schlug wichtige Kriterien für die Gestaltung eines Kerncurriculums für Bioethik vor. METHODEN: Dies ist eine querschnittliche, deskriptive Studie, die die Bioethik-Curricula der medizinischen Fakultäten in Brasilien und Portugal analysiert. Der Entwurf der Studie umfasst einen qualitativ summativen content-analytischen Ansatz und eine quantitative Analyse mittels descriptiver Statistik. ERGEBNISSE: Bioethik wird sowohl in Brasilien als auch in Portugal auf vielfältige Weise unterrichtet. Die Ergebnisse zeigten, dass 65,5 % der analysierten medizinischen Fakultäten zumindest die von der UNESCO empfohlene Mindestarbeitslast von 30 Stunden bereitstellten. Darüber hinaus wurde Bioethik sporadisch am Ende des Medizinstudiums in der überwiegenden Mehrheit der untersuchten Schulen angeboten. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die wichtigsten Punkte, die aus dieser Studie mitgenommen werden sollten, sind die Vielfalt der curricularen Struktur der Bioethikkurse und die mangelnde Formalisierung der Bioethik in den Curricula der medizinischen Fakultäten in Brasilien und Portugal. Angesichts des Wertes der Bioethik in der klinischen Praxis schlagen wir vor, dass die medizinischen Fakultäten in Portugal und Brasilien ihre Curricula aktualisieren, um minimale Kriterien zu berücksichtigen, die einander ähnlich sein sollten und auf gemeinsamen Quellen basieren, aber auch an jede Kultur angepasst werden sollten.
Tavares et al. (Di,) untersuchten diese Frage.