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Trotz seiner zentralen Bedeutung für die Erreichung der meisten langfristigen Werbeziele haben die letzten Jahrzehnte akademischer Forschung dem Markenbewusstsein (BA) zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und sich häufiger auf die Einstellung zur Werbung, die Einstellung zur Marke und die Kaufabsicht konzentriert. Teilweise aufgrund dieses Mangels an Fokus hat sich keine universell akzeptierte Definition von BA entwickelt, und es besteht die Notwendigkeit einer größeren theoretischen Entwicklung des Konzepts. In Reaktion darauf basiert dieser Artikel auf früheren Arbeiten, die aktuelle Entwicklungen im Werbebereich einbeziehen, um die folgende aktualisierte Definition von BA abzuleiten: Markenbewusstsein ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person einen Markenbezeichner und eine Produktkategorie oder Kategoriewunsch aus dem Gedächtnis in markenrelevanten Situationen abruft. Darüber hinaus fasst der Artikel die Entwicklung der Verwendung abhängiger Maße der Werbewirkung zusammen und fordert eine stärkere Fokussierung auf die Messung von BA in seinen verschiedenen Formen. Zu diesem Zweck bietet der Artikel Richtlinien zur Messung von BA und spezifische Empfehlungen für zukünftige Forscher, um BA in Studien zur Werbewirkung einzubeziehen.
Bergkvist et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.