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Ob elektronisch, analog oder quantenmechanisch, ein Computer ist eine programmierbare Maschine. Wilder Penfield war der Meinung, dass das Gehirn buchstäblich ein Computer ist, weil er Dualist war: Der Geist programmiert das Gehirn. Wenn dieser Typ von Dualismus abgelehnt wird, erfordert die Identifizierung des Gehirns mit einem Computer eine Definition dessen, was ein 'Gehirn-„Programm“' bedeuten könnte und wer das Gehirn 'programmieren' darf. Wenn das Gehirn sich selbst 'programmiert', wenn es lernt, dann ist das eine Metapher. Wenn die Evolution das Gehirn 'programmiert', dann ist das eine Metapher. Tatsächlich wird in der neurowissenschaftlichen Literatur das Gehirn-Computer-Modell typischerweise nicht als Analogie, d.h. als explizite Vergleich, sondern metaphorisch verwendet, indem Begriffe aus dem Bereich der Computer in den neurowissenschaftlichen Diskurs importiert werden: Wir behaupten, dass Gehirne den Ort von Geräuschen berechnen, und wir fragen uns, wie perceptuelle Algorithmen im Gehirn implementiert sind. Erhebliche Schwierigkeiten treten auf, wenn man versucht, eine präzise biologische Beschreibung dieser Begriffe zu geben, was das Zeichen ist, dass wir es tatsächlich mit einer Metapher zu tun haben. Metaphern können sowohl nützlich als auch irreführend sein. Der Reiz der Gehirn-Computer-Metapher liegt darin, dass sie verspricht, physiologische und mentale Bereiche zu überbrücken. Aber sie ist irreführend, weil die Grundlage dieses Versprechens darin besteht, dass Computertarife selbst aus dem mentalen Bereich importiert werden (Berechnung, Gedächtnis, Information). Mit anderen Worten, die Gehirn-Computer-Metapher bietet eine reduktionistische Sichtweise der Kognition (alle Kognition ist Berechnung) anstatt einer naturalistischen Theorie der Kognition, die hinter einer metaphorischen Decke verborgen ist.
Romain Brette (Fr,), untersuchte diese Frage.
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