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Tranexamsäure (TXA) ist ein beliebtes antifibrinolytisches Medikament, das häufig bei Patienten mit hämorrhagischen Traumata sowie bei kardiovaskulären, orthopädischen und gynäkologischen chirurgischen Eingriffen eingesetzt wird. TXA bindet Plasminogen und verhindert dessen Reifung zum fibrinolytischen Enzym Plasmin. Eine Reihe von Studien hat die umfassenden lebensrettenden Wirkungen von TXA bei Traumata gezeigt, die anderen antifibrinolytischen Wirkstoffen überlegen sind. Neben der Verhinderung von Fibrinolyse und Blutverlust wurde berichtet, dass TXA posttraumatische Entzündungen und Ödeme unterdrückt. Obwohl die Wirksamkeit von TXA über die einfache Hemmung der Fibrinolyse hinausgeht, ist wenig über seine Wirkmechanismen bekannt, abgesehen von der Unterdrückung der Plasminreifung. Um seine potenziellen Wirkungsmechanismen, die über die antifibrinolytische Aktivität hinausgehen, zu erhellen, ist ein Verständnis der breiteren Auswirkungen von TXA auf Zell-, Organ- und Organismenebene erforderlich. In diesem Artikel geben wir einen kurzen Überblick über die aktuelle klinische Verwendung von TXA und konzentrieren uns dann auf die Wirkungen von TXA über die Antifibrinolytika hinaus, wie seine entzündungshemmende Aktivität, den Schutz von Endothel- und Epithelmonolayern, die Stimulation der mitochondrialen Atmung und die Unterdrückung der Melanogenese.
Prudovsky et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.