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ZUSAMMENFASSUNG Trainings- und Rehabilitationsprogramme, die neuromuskuläre elektrische Stimulation, die auf willentliche Kontraktionen gelegt wird (NMES+), umfassen, haben in den letzten Jahrzehnten an Popularität gewonnen. Dennoch gibt es keinen klaren Konsens über die Wirksamkeit einer solchen Intervention. Ziel dieser Übersicht war es, die Auswirkungen einer chronischen Exposition gegenüber NMES+ auf die Muskelkraft und -masse im Vergleich zu herkömmlichem willentlichen Training oder alleiniger passiver elektrischer Stimulation zu bewerten. Zwei Autoren führten eine elektronische Suche durch, um randomisierte kontrollierte Studien zu identifizieren, die die Auswirkungen von NMES+ Training untersuchten, gesunde Teilnehmer oder orthopädische Patienten einbezogen, ein gut definiertes NMES-Trainingsprotokoll angaben und Ergebnisse zu Muskelkraft und/oder -masse bereitstellten. Die Autoren extrahierten Daten zu den Teilnehmern, den Merkmale der Intervention, den muskelbezogenen Ergebnissen und bewerteten die methodologische Qualität der Studien. Insgesamt wurden vierundzwanzig Studien in die Übersicht einbezogen. Die Mehrheit von ihnen berichtete über eine Zunahme der Muskelkraft nach NMES+ Training im Vergleich zu einem äquivalenten willentlichen oder passiven NMES-Training. Die größten Verbesserungen wurden festgestellt, wenn NMES auf submaximale Übungen mit sowohl konzentrischen als auch exzentrischen Kontraktionen angewendet wurde. Zwei Studien berichteten über eine Zunahme der Muskelmasse nach NMES+, während zwei andere Studien keine Unterschiede zeigten. Diese Übersicht deutet darauf hin, dass eine chronische Exposition gegenüber NMES+ zu Muskelkraftverbesserungen führt, die größer oder gleich im Vergleich zu reinem willentlichen Training sind. Unterschiede in den methodologischen Merkmalen der Stimulation und der Art von Übungen, die mit NMES+ verbunden sind, wiesen signifikante Abweichungen in den Ergebnissen auf. Ein tieferes Verständnis der neurophysiologischen Anpassungen an NMES+ ist entscheidend, um die muskelbezogene Verbesserung, die aus einer solchen Intervention resultiert, vollständig zu erklären.
Borzuola et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.