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Die Schulschließungen aufgrund von COVID-19 haben einen weltweiten Übergang zur technologiegestützten Hausbeschulung verursacht. Angesichts weit verbreiteter Armut in Entwicklungsländern sind Bedenken hinsichtlich neuer Formen von Lernungleichheiten aufgekommen. Mithilfe landesweiter Daten zu Grund- und Sekundarschülern aus Slumbereichen und ländlichen Haushalten in Bangladesch untersuchen wir, wie die Lernzeit zu Hause in den ersten Monaten der Schulschließung vom Zugang zu Technologie im eigenen Zuhause abhängt. Die Daten bestätigen eine signifikante sozioökonomische und geschlechtsspezifische Kluft beim Zugang zu TV, Smartphone, Computer und Internet in ländlichen Haushalten. Die Analyse der täglichen Zeitnutzungsdaten zeigt jedoch nur eine bescheidene Rückkehr zu Technologie in Bezug auf die Steigerung der Lernzeit zu Hause. Der Lern-Gradienten ist flach und unempfindlich gegenüber dem Zugang zu TV, Smartphone und Computer zu Hause. Zudem finden wir keine Hinweise darauf, dass der Zugang zu Technologie per se das Lernen unterstützt, indem er die Zeit erhöht, die für Online-Beschulung und private Nachhilfe verwendet wird. Während der Zugang zu Technologie in Haushalten, in denen Eltern als Hauslehrer fungieren, von Bedeutung ist, ist das Ausmaß eines solchen ergänzenden Effekts nicht groß. Die Ergebnisse implizieren einen Verlust an Lernzeit außerhalb der Schule während der Schulschließungen, selbst in Haushalten mit Zugang zu Technologie. Wir ziehen zusätzliche Hypothesen zu institutionellen und sozioökonomischen Barrieren für das Lernen zu Hause in Entwicklungsländern in Betracht.
Asadullah et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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