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Zweck: Stressoren aufgrund der Arbeitsbelastung im Rettungsdienst sind zahlreich und können durch arbeitsbezogene Verhaltensweisen und Erfahrungen positiv entgegengewirkt werden. Wir haben die subjektiven Wahrnehmungen von Arbeitsbelastung und Stress als Funktion des arbeitsbezogenen Verhaltens und der Erfahrungsmuster bei Rettungsdienstpersonal (EMP) analysiert. Methoden: Insgesamt nahmen 276 EMP (94,6 % Männer) teil (durchschnittliches Alter: 39,3 ± 8,04 Jahre). Daten zu den Stresssituationen des Rettungsdienstpersonals gemäß dem Slesina-Fragebogen, dem Erholungs-Stress-Fragebogen (EBF) und dem Fragebogen für körperliche, psychische und soziale Symptome (KOEPS) wurden erhoben. Die Teilnehmer wurden anhand des Fragebogens zu arbeitsbezogenem Verhalten und Erfahrungsmustern (AVEM) in vier Muster (A, B, G und S) eingeordnet. Ergebnisse: < 0,001). Die Analysen zeigten moderate Korrelationen zwischen den AVEM-Dimensionen (Ausnahmen waren das Streben nach Perfektion, die subjektive Bedeutung der Arbeit und der arbeitsbezogene Ehrgeiz) sowie den Hauptskalen des EBF und KOEPS. Schlussfolgerung: Arbeitsbezogene Verhaltens- und Erfahrungsmuster werden verwendet, um zu bestimmen, wie mit Stress umgegangen wird, und es ist möglich, zwischen gesundheitfördernden Mustern und solchen, die gesundheitsschädlich sind, zu unterscheiden. Personen mit AVEM-Mustern, die ein Risiko für ihre Gesundheit darstellen, erfahren hohen Stress, geringe Erholung und erhöhte körperliche, psychische und sozial-kommunikative Einschränkungen. Gesundheitförderliche arbeitsbezogene Verhaltensweisen können eingesetzt werden, um Stress entgegenzuwirken. Unternehmen, die präventive Gesundheitsförderungsmaßnahmen entwickeln, sollten sich auf Personen mit AVEM-Mustern konzentrieren, die ein Risiko für ihre Gesundheit darstellen. Ergänzende Informationen: Die Online-Version dieses Artikels (10.1007/s10049-022-01076-y) enthält weitere Tabellen und Abbildungen. Der Artikel und zusätzliches Material sind unter www.springermedizin.de verfügbar. Bitte geben Sie den Titel des Artikels in das Suchfeld ein. Sie finden das zusätzliche Material unter "Ergänzende Informationen" im Artikel.
Thielmann et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.