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Die Sucht nach digitalen Spielen wurde von der Weltgesundheitsorganisation als Krankheit eingestuft. Sie ist gekennzeichnet durch eine beeinträchtigte Kontrolle über das Spielen und eine zunehmende Priorität des Spielens gegenüber anderen Aktivitäten. Besonders bei schulpflichtigen Kindern gibt es Bedenken bezüglich der Auswirkungen der Spielesucht auf gesundheitliche Probleme, die später schwer zu behandeln sind, und auf ihre zukünftigen Karrieren. Diese Studie wurde durchgeführt, um den Zusammenhang zwischen akademischen Leistungen, Body-Mass-Index und Spieler-Typen sowie der Computerspielsucht von Schülern der Sekundarstufe zu analysieren. Die Studienteilnehmer umfassten 289 Schüler der fünften und sechsten Klassen an einer öffentlichen Schule in der Provinz Sivas während des akademischen Jahres 2018-2019 in der Türkei. Die Daten wurden mithilfe einer hierarchischen Regressionsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass die Sucht nach digitalen Spielen signifikant durch Geschlecht, akademische Leistung, wöchentliche Computer- und Smartphone-Spielzeit vorhergesagt wurde, jedoch nicht signifikant durch die Variablen Body-Mass-Index und Spieler-Typ. Diese Ergebnisse legen nahe, dass männliche Schüler mit hoher wöchentlicher Spielzeit an Computern und Smartphones einem hohen Risiko für digitale Spielsucht ausgesetzt sind und dass digitale Spielsucht die akademischen Leistungen der Schüler negativ beeinflusst. Zukünftige Studien könnten sich auf die Spiele und die von den Schülern gespielten Spieltypen konzentrieren, unter Berücksichtigung ähnlicher Variablen.
Polat et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.