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Geprägt von den impliziten Theorien der Intelligenz (ITI) und der kognitiv-motivationalen-relationalen Theorie von Emotion und Coping zielte die aktuelle Querschnittsstudie darauf ab, die Auswirkungen der inkrementellen Sichtweise von Intelligenz der Studierenden (d.h. Wachstumsmentalität) im Umgang mit akademischem Versagen und die potenziell vermittelnde Rolle der Angst vor Misserfolg (FOF) zu testen. Insgesamt nahmen 444 chinesische Studenten im Alter von 18 bis 25 Jahren (M = 19,76, SD = 1,48, 53,4 % waren weiblich) freiwillig an dem Papier-Fragebogen teil. Ein partielles Mediationsmodell zeigte eine gute Passung zu den Umfragedaten. Die Wachstumsmentalität hatte einen positiven direkten Einfluss auf das problemorientierte Coping (PFC) und einen negativen Einfluss auf FOF. FOF hatte einen positiven Einfluss auf das emotionsorientierte Coping (EFC), aber nicht auf PFC. Die Bootstrap-Ergebnisse zeigten, dass die Wachstumsmentalität einen indirekten negativen Einfluss auf EFC über FOF hatte. Unsere Ergebnisse liefern weitere Evidenz dafür, dass ITI verschiedene Coping-Stile beeinflussen kann, insbesondere im Bereich des akademischen Versagens. Die Wachstumsmentalität förderte direkt das remediale Coping und verhinderte das disengagement-orientierte Coping im Kontext negativer akademischer Ergebnisse, indem die Angst vor nachfolgenden aversiven Konsequenzen des Misserfolgs verringert wurde.
Tao et al. (Sat.) untersuchten diese Frage.
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