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Die COVID-19-Pandemie ist nicht nur ein medizinischer Krankheitsausbruch, sondern auch ein Problem der sozialen Ungleichheit und der Gesundheitsdisparitäten. Diese Studie analysierte dynamische zeitliche und räumliche Assoziationen zwischen bestätigten COVID-19-Fällen und Variablen des sozioökonomischen Status (SES) auf Nachbarschaftsbasis mit drei Fallstudien, um (1) fünf zeitliche Phasen im Landkreis San Diego, Kalifornien, zu analysieren; (2) sechs US-amerikanische Ballungsräume zu vergleichen; und (3) SES-Assoziationen über zwei räumliche Skalen (Landkreise und Postleitzahlgebiete) zu vergleichen. Wir identifizierten elf SES-Variablen als potenzielle Beitragende zu den sozialen Determinanten der Gesundheit, die COVID-19-Ausbrüche beeinflussen, und zeigten, wie deren Korrelationskoeffizienten über fünf Phasen variieren. Wir fanden heraus, dass sich die Veränderungen in den COVID-19-Hotspots und -Clustern über die fünf Phasen hinweg minimal sind. Die konsistenten räumlichen Muster über die fünf Ausbruch-perioden deuten darauf hin, dass die Ortseffekte, die mit grundlegenden Faktoren der Gesundheitsdisparität verbunden sind, dauerhaft und nicht leicht zu verändern sind. Die Auswirkungen von COVID-19 auf SES variieren in verschiedenen lokalen Kontexten. Wir fanden auch, dass hispanische Bevölkerungsgruppen, unversicherte Gruppen, spanischsprechende Familien, Personen mit weniger als einem Bildungsstand von der neunten Klasse und hohe Haushaltsdichten stark mit COVID-19-Fällen in allen sechs Ballungsräumen korrelierten. Wir fanden keine hohe Maßstababhängigkeit bei den SES-Assoziationsmustern zwischen den räumlichen Einheiten von Landkreisen und Postleitzahlen, aber Analysen auf einer feineren Ebene können mehr Assoziationsmuster liefern.
Tsou et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.