Key points are not available for this paper at this time.
Während der Lockdowns im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie versuchten viele Menschen, den eingeschränkten persönlichen Kontakt durch vermehrte digitale Kommunikation auszugleichen. Ergebnisse einer vierwöchigen Erfahrungssampling-Studie in den deutschsprachigen Ländern (N = 411 Teilnehmer; k = 9791 tägliche Fragebögen) deuten jedoch darauf hin, dass digitale Kommunikation für die psychische Gesundheit während des Lockdowns weit weniger relevant war als persönliche Kommunikation. Digitale textbasierte Kommunikation (z. B. E-Mail, WhatsApp, SMS) war dennoch signifikant mit der psychischen Gesundheit assoziiert, und sowohl persönliche als auch digitale Textkommunikation waren prädiktiver für die psychische Gesundheit als körperliche oder Outdoor-Aktivitäten. Unsere Ergebnisse unterstreichen die Wichtigkeit der persönlichen Kommunikation für die psychische Gesundheit. Unsere Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass Videokonferenzen nur geringfügig mit der psychischen Gesundheit assoziiert waren, obwohl sie mehr visuelle und auditive Hinweise als digitale Textkommunikation boten.
Stieger et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.