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Gliome weisen eine hohe Sterblichkeitsrate und eine kurze Überlebenszeit der Patienten auf, bedingt durch ihr schnelles Wachstum und ihre hohe Invasivität. Daher ist eine rechtzeitige Behandlung von Gliomen im Frühstadium äußerst wichtig. Die Blut-Hirn-Schranke (BHS) verhindert jedoch erheblich, dass Therapeutika ins Gehirn gelangen; währenddessen führt die nicht zielgerichtete Verteilung von Substanzen immer zu Nebenwirkungen bei anfälligen Gehirngeweben. Daher werden Liefersysteme, die sowohl eine Penetration der BHS als auch eine präzise Zielgerichtetheit gegenüber Gliomen aufweisen, dringend benötigt. Wir schlagen hier eine Tarnstrategie mit hybriden Zellmembranen (HM) vor, um therapeutische Nanokomposita zu konstruieren, wobei HM, das aus der Zellmembran von hirnmetastatischen Brustkrebszellen und Gliomzellen besteht, mit einem einfachen Membranverschmelzungsweg hergestellt wurde. Durch die Beschichtung von HM auf mit Arzneimittel geladenen Nanopartikeln erben die gewonnenen biomimetischen Therapeutika (bezeichnet als HMGINPs) gleichzeitig eine zufriedenstellende Penetration der BHS und eine homologe Gliomzielgerichtetheit von den beiden Quellzellen. HMGINPs zeigten eine gute Biokompatibilität und überlegene therapeutische Wirksamkeit gegenüber Gliomen im Frühstadium.
Chi et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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