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Menschliche Augen vermitteln eine Fülle sozialer Informationen, wobei gegenseitige Blicke eines der charakteristischen Kommunikationsverhalten durch Blickkontakt darstellen. Es ist jedoch relativ unbekannt, ob eine solche reziproke Kommunikation direkten Augenkontakt erfordert oder ob allgemeines Gesicht-zu-Gesicht-Blicken ausreichend ist. Um diese Frage zu klären, haben wir das Blickverhalten in live interagierenden Dyaden mithilfe dualer mobiler Augenverfolger aufgezeichnet und analysiert, wie oft die Teilnehmer in gegenseitige Blicke involviert waren, abhängig davon, ob sie in die obere (d.h. Augenregion) oder untere Hälfte des Gesichts (d.h. Mundregion) schauten. Wir haben zudem untersucht, wie diese verschiedenen Arten von gegenseitigen Blicken während einer Interaktion mit späterem Blickverhalten in einer individuellen Experimentieraufgabe verbunden waren. Die Ergebnisse zeigten, dass Dyaden in verschiedenen Blickkombinationen (Augen-zu-Augen, Augen-zu-Mund und Mund-zu-Mund) in gegenseitige Blicke involviert waren, aber verhältnismäßig wenig Zeit in direktem Augenkontakt verbrachten. Allerdings sagte die Zeit, die in Augenkontakt verbracht wurde, signifikant die Stärke der späteren Blickfolgereaktion voraus, die durch die Blickrichtung des Partners ausgelöst wurde. Somit zeigen Menschen während Interaktionen Blickmuster zu verschiedenen Gesichtsbereichen, wobei direkte Augen-zu-Augen-Blicke relativ selten vorkommen; dennoch scheinen die sozialen Botschaften, die während des Augenkontakts vermittelt werden, wichtige Informationen zu beinhalten, die nachfolgend das individuelle soziale Verhalten beeinflussen.
Mayrand et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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