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Die durch Menschen verursachten Einträge von Stickstoff (N) und Phosphor (P) in die Biosphäre haben beispiellose Niveaus erreicht, insbesondere bei N, was zu einem eskalierenden globalen anthropogenen N:P-Verhältnis führt. Dieses Verhältnis hat sich als ein wesentlicher Treiber des Umweltwandels herausgestellt, der Organismen, Ökosysteme und die globale Ernährungssicherheit beeinflusst. Die Implikationen dieses Verhältnisses für die menschliche Gesundheit wurden jedoch weitgehend vernachlässigt und bleiben ungewiss. Dieser Artikel zielt darauf ab, diese Wissenslücke zu schließen, indem er die potenziellen Auswirkungen von N:P-Verhältnissen auf sowohl nichtübertragbare als auch übertragbare Krankheiten untersucht. Vorläufige Daten betonen die Bedeutung der Untersuchung des Einflusses von N:P-Verhältnissen auf die menschliche Gesundheit und deuten auf eine potenzielle Rolle beim Anstieg nichtübertragbarer Krankheiten, wie Krebs, sowie der Verbreitung übertragbarer Krankheiten, einschließlich Zika und Malaria, hin. Diese Erkenntnisse heben den dringenden Bedarf an erhöhtem Augenmerk seitens der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der politischen Entscheidungsträger auf die komplexen Auswirkungen des menschlich bedingten biosphärischen N:P-Verhältnisses hervor. Es ist entscheidend, die zugrunde liegenden Mechanismen und Treiber hinter diesen Effekten zu untersuchen und zu verstehen. Darüber hinaus gibt es erhebliches Potenzial zur Verbesserung der menschlichen Gesundheit durch die Manipulation von N:P-Verhältnissen und der Verfügbarkeit von N und P. Dies gilt nicht nur für medizinische Behandlungen, sondern auch für innovative Düngemanagementstrategien. Diese Ansätze bieten vielversprechende Möglichkeiten zur Bewältigung der Herausforderungen im Zusammenhang mit der menschlichen Gesundheit in einer sich ständig verändernden Welt.
Peñuelas et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.