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Das Ziel eines Konsenses in der klinischen Praxis ist es, täglichen Praktikern evidenzbasierte Empfehlungen basierend auf Daten aus der Literatur, klinischer Expertise und den Erwartungen von Fachleuten und Patienten zu bieten. In diesem Kontext stimmt ein Konsens mit den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin in der klinischen Praxis überein und wird daher als wissenschaftliche Arbeit eines bestimmten Evidenzniveaus (LOE) angesehen. Es wird erwartet, dass ein solches Projekt dazu beiträgt, die Lücke zu schließen, die zwischen wissenschaftlicher Evidenz und der Realität der täglichen Praxis besteht. Ein klinischer Konsens ist besonders für diejenigen Themen erforderlich, die für die tägliche Praxis von Interesse sind, jedoch aufgrund eines Mangels an Evidenz umstritten sind, und bei denen die Einigung von Experten wertvolle Unterstützung bei der Entscheidungsfindung bieten kann. Ein Konsens erfordert eine strenge Methodologie, die auf zwei Prinzipien basiert: einem iterativen Prozess mit Unabhängigkeit der beteiligten Gruppen und Pluralismus (geografische und berufliche Vertretung). Diese Prozesse garantieren die wissenschaftliche Qualität der Empfehlungen. Unter den verschiedenen Konsensmodalitäten hat ESSKA den formellen Konsens, der aus der Delphi-Methode abgeleitet ist, und die RAND/UCLA-Angemessenheitsmethode übernommen. Diese beiden Methoden sind komplementär. Die erste, basierend auf Frage-Antwort-Sets, ist besonders geeignet für Fragen der Terminologie, Diagnose, Planung, Strategie. Die zweite basiert auf dem Konzept von Szenarien, das besonders für Behandlungsindikationen geeignet ist. Diese beiden Methoden können auch innerhalb desselben Konsenses verwendet werden. Ziel dieses Artikels ist es, zu definieren, was eine Konsensinitiative ist, die Methodologie zu detaillieren, die ESSKA gewählt hat, und die Schlüsselrolle der Dissemination hervorzuheben.
Beaufils et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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