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Zusammenfassung Hintergrund Die intrinsische Motivation spielt eine einzigartige vermittelnde Rolle für die akademische Leistung von Schülern. Es wird ein forschendes Lernen (IBL) in der Physik untersucht, das sich auf die Auswirkungen auf die intrinsische Motivation von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe zu naturwissenschaftlichen Praktika konzentriert. Ergebnisse Nach der Durchführung von IBL-Experimenten zur ionisierenden Strahlung wurden 38 Physikschüler der Sekundarstufe interviewt, die ihren Unterstützungsbedarf in zwei Hauptbereichen äußerten: dem Forschungsprozess und nicht auffälligen Aufgaben, d.h. der Bedienung der Geräte. Die IBL-Experimente wurden entsprechend überarbeitet, indem Hilfestellungen durch überarbeitete Arbeitsblätter und Videos zur Nutzung der Geräte bereitgestellt wurden. Anschließend wurde ein Quasi-Experiment durchgeführt. Eine Experimentalgruppe erhielt sowohl ein überarbeitetes Arbeitsblatt als auch ein Video (N = 88), die andere erhielt nur das Arbeitsblatt (N = 67). Schüler, die dasselbe Praktikum basierend auf einem Schritt-für-Schritt-Anleitungsblatt durchführten, wurden als Kontrollgruppe verwendet (N = 87). Fünf Subskalen des Inventars zur intrinsischen Motivation wurden als Vor- und Nachtest für alle drei Gruppen verwendet. Die Ergebnisse zeigen signifikante Fortschritte in den Subskalen Interesse/Genuss sowie Aufwand/Wichtigkeit zugunsten beider IBL-Gruppen. Mit einem instructional Video zeigen alle fünf Subskalen einen signifikanten Anstieg im Vergleich zur Kontrollgruppe. Schlussfolgerungen Die Ergebnisse weisen auf die Vorteile eines IBL-Ansatzes für Praktika hin, vorausgesetzt, dass entsprechende Hilfestellungen in Bezug auf die Bedienung der Geräte und den Forschungsprozess bereitgestellt werden.
Meulenbroeks et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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