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In einer weitgehend schlaf-deprivierten Gesellschaft ist die Quantifizierung der Auswirkungen von Schlafverlust auf Emotionen entscheidend für die Förderung der psychologischen Gesundheit. Diese registrierte systematische Überprüfung und Meta-Analyse quantifizierte die Auswirkungen verschiedener Formen des Schlafverlusts auf multiple Aspekte emotionaler Erfahrungen. Geeignete Studien verwendeten experimentelle Reduktionen des Schlafs durch totale Schlafdeprivation, partielle Schlafbeschränkung oder Schlaffragmentierung in gesunden Populationen, um die Auswirkungen auf positive Affekte, negative Affekte, allgemeine Stimmungsstörungen, emotionale Reaktivität, Angstsymptome und/oder depressive Symptome zu untersuchen. Insgesamt wurden 1.338 Effektgrößen aus 154 Studien einbezogen (N = 5.717; Altersbereich der Teilnehmer = 7-79 Jahre). Zufallseffekte-Modelle wurden durchgeführt, und alle Formen des Schlafverlusts führten zu einem reduzierten positiven Affekt (standardisierte Mittelwertdifferenz SMD = -0,27 bis -1,14), erhöhten Angstsymptomen (SMD = 0,57-0,63) und einer gedämpften Erregung als Reaktion auf emotionale Stimuli (SMD = -0,20 bis -0,53). Die Ergebnisse für negative Affekte, Berichte über emotionale Valenz als Reaktion auf emotionale Stimuli und depressive Symptome waren gemischt und hingen von der Art des Schlafverlusts ab. Nichtlineare Effekte für das Ausmaß des Schlafverlusts sowie Unterschiede basierend auf der Schlafphase, die eingeschränkt wurde (d.h. REM-Schlaf oder Slow-Wave-Schlaf), wurden ebenfalls festgestellt. Diese Studie stellt die umfassendste quantitative Synthese experimenteller Schlaf- und Emotionsforschung bis heute dar und liefert starke Beweise dafür, dass Phasen verlängerter Wachsamkeit, verkürzte Schlafdauer und/oder nächtliches Aufwachen das menschliche emotionale Funktionieren nachteilig beeinflussen. Die Ergebnisse bieten eine integrative Grundlage für zukünftige Forschungen zu Schlaf und Emotion und erläutern die genauen Wege, wie unzureichender Schlaf unser emotionales Leben am Tag beeinflussen kann. (PsycInfo-Datenbankeintrag (c) 2024 APA, alle Rechte vorbehalten).
Palmer et al. (Thu,) studierten diese Frage.