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HINTERGRUND: Die Entwicklung der Technologie hat neue Wege für aktive Beteiligung und zur Visualisierung von Strukturen in der Anatomieausbildung eröffnet, einschließlich digitaler Ressourcen, die außerhalb des Klassenzimmers genutzt werden können. Um das Lernen der Studierenden zu unterstützen, besteht die Notwendigkeit, die Erfahrungen der Studierenden mit der Nutzung digitaler Ressourcen besser zu verstehen. Diese Studie zielte darauf ab, herauszufinden, welche Ressourcen die Studierenden nutzen, welche Präferenzen sie haben, zu welchem Zweck sie diese nutzen und welche Barrieren es bei der Verwendung von Werkzeugen für das Selbststudium der Anatomie gibt. METHODEN: Ein Mixed-Methods-Ansatz, der qualitative und quantitative Daten kombiniert, wurde verwendet, um Daten zu sammeln und zu analysieren. Zwei aufeinanderfolgende Kohorten von Medizinstudierenden im ersten Semester (n = 278) wurden eingeladen, eine anonymisierte Umfrage auszufüllen. Die Umfrage bestand aus aufgeschlüsselten Fragen, Freitextbereichen für Kommentare und einer offenen Frage. Deskriptive Statistiken wurden für demografische Angaben und aufgeschlüsselte Antworten verwendet. Kommentare und Freitextantworten wurden qualitativ mittels abduktiver Inferenz analysiert. ERGEBNISSE: Einhundertsiebenundzwanzig Studierende haben die Umfrage ausgefüllt (Antwortquote 45%). Die meisten Studierenden (46%) berichteten, dass sie mehr als 30 Stunden pro Woche mit Selbststudium verbringen. Sie nutzten eine Vielzahl von digitalen Ressourcen für verschiedene Zwecke. Die meisten Studierenden verwendeten digitale Ressourcen zur Vorbereitung auf Prüfungen, wenn sie auf Schwierigkeiten stießen und nachdem sie einen Abschnitt durchgearbeitet hatten. Die Studierenden berichteten, dass sie digitale Ressourcen in größerem Umfang nutzen würden, wenn eine Einführung angeboten würde, die Ressourcen zugänglicher wären und sie mit einem Tutor interagieren könnten. Die Freitextantworten zeigten, dass digitale Ressourcen den Studierenden halfen, Anatomie zu verstehen, ihnen aktive Entscheidungen ermöglichten, Werkzeuge für Wiederholung und Memorierung bereitstellten, den Lernprozess beschleunigten und vereinfachten und andere Lernressourcen ergänzten. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Digitale Ressourcen können das Verständnis der Anatomie unterstützen, indem sie alternative Lernformen anbieten und eine wertvolle Ergänzung zu anderen Lernressourcen darstellen. Pädagogen sollten in Betracht ziehen, wie digitale Ressourcen eingeführt werden und Unterstützung sowie Feedback anbieten.
Pettersson et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.