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Die COVID-19-Pandemie hat die Muster der urbanen Mobilität verändert, da verschiedene Reisebeschränkungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Pandemie verhängt wurden. Solche Dynamiken wirken sich zwangsläufig auf die Struktur der städtischen räumlichen Interaktionen aus, die der Krankheitsausbreitung zugrunde liegen. Das Verständnis der Struktur und Dynamik der räumlichen Interaktionen ist entscheidend für die Krankheitskontrolle. Durch die Erkennung vernetzter Gemeinschaften identifizierten wir latente Bewegungsgrenzen, die aus den tatsächlichen menschlichen Bewegungsströmen entstanden. Wir analysierten intra- und interkommunale Ströme, die nicht nur die regionalen und grenzüberschreitenden urbanen Mobilitätsstrukturen erfassen, sondern auch die Ausbreitungs- und Verlagerungsprozesse erleichtern. Netzwerke, die vier Zeitpunkte (vor der Pandemie, Lockdown, Übergang und Normalität) repräsentieren, wurden analysiert. Die Intensitäten der intrakommunalen Ströme zeigten über die vier Zeitpunkte hinweg ähnliche Muster, was auf die relative Stabilität der lokalen Ausbreitungs- und Diffusionsmuster während des gesamten Studienzeitraums hindeutet. Die Analyse der interkommunalen Ströme zeigte die Veränderungen der Intensitäten räumlicher Interaktionen innerhalb der Stadt und verdeutlichte die Dynamik der grenzüberschreitenden Krankheitsausbreitung. Die Analyse der intra- und interkommunalen Netzwerkstrukturen lieferte ein umfassenderes Verständnis der dynamischen urbanen Mobilitätsstrukturen während der Pandemie und hob die potenziellen Krankheitsdiffusionsprozesse hervor. Dieses Konzept kann auch für die Simulation von Strategien zur Krankheitsbekämpfung und die zukünftige städtebauliche Planung im Zusammenhang mit Mobilität verwendet werden.
Chin et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.