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Politisches Engagement (PE) wird als ein komplexes Konzept betrachtet, das kognitive, behaviorale und emotionale Aspekte umfasst. Ziel dieser Studie ist es, die vorgeschlagene Typologie des PE zu untersuchen (parteilich, parteilos, stand-by, apolitisch, antipolitisch) und die Variablen (kognitiv, emotional, behaviorale) zu identifizieren, die zum Auftreten jedes Typs beitragen. Umfragen wurden im Vereinigten Königreich, in Frankreich und in Griechenland durchgeführt, da diese Länder verschiedene Arten von Krisen repräsentieren und erleben. Die Teilnehmer (N=1.005), im Alter von 18 bis 35 Jahren, wurden entsprechend ihrer Selbstpositionierung in der PE-Typologie in die Typen klassifiziert. Fünf Modelle der logistischen Regression wurden auf unsere Stichproben angewendet. Die fünf Typen des PE wurden als Kriteriumsvariablen verwendet, während die emotionalen (Emotionen gegenüber Politik: Begeisterung, Angst, Abneigung, Ekel, Enttäuschung, Gleichgültigkeit; Emotionen gegenüber Krisen: Angst/Frustration, Vertrauen/Optimismus, Wut/Empörung), die kognitiven (politisches Interesse: Interesse an Politik, Interesse an gesellschaftlichen Themen) und die behavioralen Dimensionen (politische Teilnahme: nicht-digitale politische Aktivismus, Aktivitäten zu sozialpolitischen Anliegen, digitaler politischer Aktivismus, normative kollektive Aktionen, aktive politische Gegenargumentation und prosoziales Aktivismus) als Prädiktoren. Die Ergebnisse zeigten, dass unterschiedliche Formen des politischen Interesses, unterschiedliche Repertoires politischer Verhaltensweisen und unterschiedliche Sets von Emotionen zum Auftreten jedes Typs von PE beitragen. Darüber hinaus werden die PE-Typen durch die Komplexität moderner Gesellschaften interpretiert. Besonders für apolitische und antipolitische Engagementtypen wird diskutiert, dass sie als Formen politischer Identitäten in postdemokratischen Gesellschaften sich entwickelnder Krisen und Unsicherheit betrachtet werden könnten.
Karageorgou et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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