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Der Klimawandel ist eine drängende globale Herausforderung, und Unternehmen stehen unter zunehmendem Druck, nachhaltige Praktiken zu übernehmen und ihre Umweltleistung transparent offenzulegen. Diese Studie konzentriert sich auf die italienische Pharmaindustrie, um Einblicke in das Maß an Aufmerksamkeit von Stakeholdern und Management für den Klimawandel sowie das Wachstum der akademischen Forschung in diesem kritischen Bereich zu gewinnen. Wir verwenden eine bibliometrische Analyse wissenschaftlicher Literatur und eine Inhaltsanalyse von Finanzberichten, um die Praktiken und Berichterstattung zur Nachhaltigkeit in pharmazeutischen und chemischen Unternehmen zu untersuchen. Unsere Ergebnisse zeigen einen signifikanten Unterschied in den Erwartungen und dem Engagement der Stakeholder zur Bewältigung des Klimawandels zwischen den beiden Branchen. Die chemische Industrie hat einen stärkeren Fokus auf Nachhaltigkeit gezeigt, wie durch höhere akademische Forschung und Umweltoffenlegungsniveaus belegt ist. Im Gegensatz dazu hat der Pharmasektor ein vergleichsweise niedrigeres Niveau der Umweltberichterstattung und Nachhaltigkeitspraktiken gezeigt. Unsere Analyse zeigt jedoch einen positiven Trend in der freiwilligen Offenlegung von Umweltinformationen durch pharmazeutische Unternehmen in ihren Finanzberichten. Diese Ergebnisse heben die Notwendigkeit hervor, den Fokus und die Anstrengungen in der Pharmaindustrie zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Verbesserung der Nachhaltigkeitspraktiken zu erhöhen. Pharmaunternehmen können das Vertrauen der Stakeholder stärken, die Umwelt Nachhaltigkeit verbessern, die Transparenz in der Berichterstattung erhöhen, Praktiken mit globalen Nachhaltigkeitszielen in Einklang bringen, ihren Ruf verbessern und ihre Umweltbelastung reduzieren. Diese Forschung bietet wertvolle Orientierung für politische Entscheidungsträger, Forscher und Fachleute zur Förderung nachhaltiger Praktiken in der Pharmaindustrie und trägt zum breiteren Verständnis der ESG-Offenlegung und des Klimawandels bei.
Calciolari et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.