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Im Mai 2022 sahen sich Millionen von US-Eltern aufgrund des Mangels an Säuglingsnahrung mit Unsicherheit konfrontiert, ihre Säuglinge sicher zu ernähren. Methoden: Es wurde eine anonyme, elektronische, querschnittliche, retrospective Umfrage durchgeführt. Ergebnisse: US-Eltern (n = 178), deren Säuglinge während des Mangels etwa 10 Wochen alt waren, haben die Umfrage ausgefüllt. Von den Eltern wechselten 81 % während des Mangels die Formeln, 87 % wechselten, weil sie die normalerweise verwendete Formel nicht finden konnten, 34 % wechselten 3–5 Mal, 29 % der Eltern besuchten ≥4 Geschäfte/24 h und 26 % der Eltern reisten >20 Meilen/24 h, um Formel zu kaufen. Die Verwendung von Säuglingsnahrung nahm zu (p < 0,01); bei Säuglingen, die Spezialnahrung benötigten, stieg die Verwendung von intakter Kuhmilchformel (p < 0,05) und die Verwendung von Formeln für Frühgeborene nahm ab (p < 0,05). Säuglinge, die auf Spezialformeln angewiesen waren, erlebten im Vergleich zu Nicht-Spezialnutzern mindestens ein unerwünschtes Ergebnis. Eltern nutzten soziale Medien, Verwandte/Freunde und Gesundheitsdienstleister zur Unterstützung während des Mangels, jedoch waren ihre Hilfswertungen suboptimal. Eltern berichteten über die Notwendigkeit einer größeren Verfügbarkeit von Säuglingsnahrung, kostenloser vorgeburtlicher Stillbildung und nachgeburtlicher Stillunterstützung. Schlussfolgerungen: Eine Aufsicht durch Regierung, Regulierungs- und Gesundheitspolitik ist erforderlich, um das System der Säuglingsernährung zu schützen, einschließlich mehr kommerziell verfügbarer Produkte, Zugang zu gespendeter Milch und Stillunterstützung.
Damian-Medina et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.