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Die passive akustische Überwachung ist eine effektive Technik zur langfristigen Überwachung der Soundlandschaft in marinen Schutzgebieten. Meereslärm ist ein zentrales Anliegen des U.S. Office of National Marine Sanctuaries und wurde als Forschungsschwerpunkt identifiziert. Das Sanctuary Soundscape Monitoring Project („SanctSound“) wurde eingerichtet, um die Bemühungen zur Bekämpfung des Meereslärms in sieben U.S. Schutzgebieten mit einem umfassenden und standardisierten Ansatz zu unterstützen. In dieser Studie wurden akustische Aufzeichnungen im Hawaiian Islands Humpback Whale National Marine Sanctuary während der Buckelwalsaison (November-Mai) von 2018-2022 gesammelt. Die Daten umfassten 14 Einsätze an vier Standorten in den Hauptinseln Hawaiis: Hawaiʻi, Maui, O’ahu und Kauaʻi. Die Soundlandschaft wurde von biologischen Quellen dominiert, insbesondere von der saisonalen Erkennung von Buckelwalgesang. Die monatlichen Mediane des dritten Oktavs lagen an den Standorten zwischen 70,4-105 dB re 1 µPa, mit ausgeprägten Spitzen von Januar bis April, insbesondere an den Standorten Hawaiʻi und Maui. Insgesamt berichteten wir von relativ niedrigen Erkennungsraten für Schiffe, wobei Maui den höchsten täglichen Durchschnitt an Schiffsdetektionen aufwies (x = 19,16). Auswirkungen von COVID-19 konnten akustisch anhand der Soundlandschaftsmetriken nicht beobachtet werden, was wahrscheinlich auf die Dominanz des Buckelwalchors zurückzuführen war. Allerdings zeigten Schiffsdetektionen und AIS-Daten eine Verringerung der Schiffsaktivität nach Beginn der Pandemie an den Standorten Maui und Hawaiʻi. Diese Studie zeigt, dass standardisierte Metriken ein nützliches Werkzeug zur Erfassung langfristiger, grundlegender Soundlandschaftsniveaus sind, um die verschiedenen Beiträge zur Unterwasser-Soundlandschaft und potenzielle Veränderungen in marinen Schutzgebieten in Hawaiʻi zu verstehen.
Madrigal et al. (Mittwo,) haben diese Frage untersucht.